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The Art of Design

Hightech trifft auf Handwerkskunst
Innovation through passion. Bucherer trifft den Creative Director von IWC Schaffhausen, Christian Knoop. Die Weiterentwicklung legendärer Designs ist ein zentrales Thema bei IWC, ob bei der Portofino, der Portugieser oder den berühmten Fliegeruhren. Entdecken Sie die aussergewöhnlichen Uhrenkollektionen von IWC bei Bucherer. Ein Gespräch über Markenwerte von Uhrenlinien, Tradition und neue Technologien.

Flug durch die Zeit

Die Fliegeruhren von IWC im Neuformat

Präzise Zeitmesser mit überragender Technik

Die Fliegeruhren von IWC sind weltweit bekannt, ihr Instrumentenlook wurde zum Vorbild für klassische Fliegeruhrenmodelle. 
Von der grossen, markanten Kegelkrone bis hin zum Instrumentenlook: diese Uhren sind eine Hommage an die Pioniertage der Fliegerei, als die Piloten in den ungeheizten Cockpits Wind und Wetter trotzen mussten. Das schwarze Zifferblatt der Bordinstrumente mit kontrastreichen, nachtleuchtenden Anzeigen prägt das bis heute gültige Cockpitdesign für klassische Fliegeruhren. 
Das Zifferblatt ist auf das Wesentliche reduziert, mattschwarz und geprägt von markanten Leuchtzeigern und grossen Leuchtziffern. Ein weiteres Kennzeichen ist das Markierungsdreieck bei 12 Uhr. IWC bezieht sich in seinem Design auf die Uhrenikonen seiner Geschichte und deren unverkennbaren Merkmale. 

Zeitlos-elegantes Design

IWC präsentiert die neue Portofino 34 Kollektion

Minimalistisches Taschenuhrdesign

Seit mehr als drei Jahrzehnten steht die klassisch-elegante Portofino-Kollektion für die Leichtigkeit mediterraner Lebensart, für Understatement und guten Geschmack. Mit ihrem reduzierten Durchmesser von 34 Millimetern passt die feminine und elegante Portofino Automatic 34 perfekt an schmale Handgelenke. Der Neuzugang dieser Uhrenkollektion besticht durch sein puristisches Design: das schnörkellose Zifferblatt mit römischen Ziffern wird durch schlanke Feuille-Zeiger ergänzt. Ein stilvolles Lederarmband in Rot-braun rundet den eleganten Look formvollendet ab. 

Behind the scenes

Bucherer führt ein exklusives Interview mit Creative Director Christian Knoop von IWC

Klassische Uhrenikonen neu interpretiert

Bucherer spricht mit dem Creative Director von IWC Schaffhausen, Christian Knoop, über die DNA der Uhrenlinien, neue Technologien und die hohe Kunst des Geschichtenerzählens.

BUCHERER: "Was zeichnet für Sie ein gelungenes und faszinierendes Uhrendesign aus?" 

CHRISTIAN KNOOP: "Entscheidend für ein Uhrendesign ist, dass es Relevanz besitzt, das heisst zu einer Marke passt und sinnvoll eine Funktion transportiert. Ein willkürliches Design wäre mir zuwider. Ein gutes Design erzählt immer eine Geschichte: über den Kontext oder den Hintergrund der Uhr und teilweise kommt eben auch eine historische Komponente mit etablierten Designmerkmalen hinzu." 

BUCHERER: "Wie verbinden Sie Tradition mit einer zukunftsorientierten Vision im Design?"

CHRISTIAN KNOOP: "Das ist die grösste Herausforderung, gerade wenn man für eine Marke arbeitet, die wie unsere 150 Jahre alt ist. Als Designer bewege ich mich hier natürlich mit jeder neuen Uhr und jeder neuen Kollektion in einem Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Zukunft. Mit jedem neuen Design respektieren wir die Historie, die DNA der Marke und die jeweiligen Design-Codes, hinzu kommt ein innovativer Aspekt. Das kann je nach Produkt und Produktlinie unterschiedlich sein: Ein neues Gehäusematerial, ein neues Werk oder eine Materialkombination, die es in dieser Form noch nicht gab. Mit diesen Neuheiten wollen wir unsere Kunden immer wieder begeistern und überraschen."

BUCHERER: "Könnten Sie mir hier konkret ein Beispiel nennen, wo dies besonders gelungen ist?"

CHRISTIAN KNOOP: "Wir lancierten beispielsweise die Fliegeruhrenkollektion neu, zentral mit dem Thema Spitfire, dem legendären britischen Jagdflugzeug. Wir präsentieren dort mit der Pilot’s Watch Timezoner Spitfire Edition „The Longest Flight“ eine Uhr mit einer 24h-Anzeige, bei der man mit einem Handgriff zwischen Zeitzonen hin und herspringen kann. Eine einzigartige Funktion, die patentiert ist und gleichzeitig sehr viel über IWCs Know-how im Bereich der funktionalen Komplikationen und im Bereich des Engineerings spürbar macht. Sie zeigt unsere besondere Expertise, um bewegliche Lünetten, bewegliche Gehäuseteile auf technisch hervorragende Art und Weise zu lösen." 


BUCHERER: "Wie reflektieren Sie gesellschaftliche Veränderungen und den Zeitgeist in der Uhrmacherei?"

CHRISTIAN KNOOP: "Mechanische Uhren erleben eine Art Renaissance. Trotz der Konkurrenz der Smartwatches ist die mechanische Uhr populärer denn je. IWC profitiert natürlich von diesem Trend und dem Wiederentdecken der Handwerkskunst. Viele Kunden schätzen gerade in einer globalen und digital zunehmend abstrakteren Welt ein Produkt, das handgefertigt ist, aus einem Unternehmen, das am gleichen Standort schon seit 150 Jahren mit viel Liebe zum Detail ein Produkt kreiert. Wir sind überrascht, wie jung unsere Kunden gerade in den asiatischen Ländern sind und wie sie sich beispielsweise für Vintage-Designs begeistern."

BUCHERER: "Wie ist das für Sie als Creative Director? Kann man als Uhrendesigner auch im Vintage-Design kreativ arbeiten, oder ist das weniger der Fall?"

CHRISTIAN KNOOP: Die Interpretation des Begriffs Vintage muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass man etwas kreiert, das in dieser Form bereits existierte. Vielmehr identifizierte ich aus einer Uhrenlinie Stilelemente, die zu einer bestimmten Epoche passen und diese Ästhetik transportieren. So beispielsweise beim Thema „Gentlemen-Aviator“ rund um die Spitfire. Sie ist sehr an die Ästhetik der 1930er- und 1940er-Jahre angelehnt und überrascht dennoch dank neuer Zifferblattfarben, Bändern, Farbkombinationen und Materialien, die dieses Thema ganz neu interpretieren. Auch seit Jahren etablierte Linien entstanden anfangs als Dreizeigeruhr, die älteren in der Regel als Handaufzugswerk und heutzutage umfassen diese grössere Kollektionen, auf denen sich Chronographen, Doppel-Chronographen, Mondphasen, ewige Kalender und Tourbillons wiederfinden. 

BUCHERER: "Zurück in die Zukunft. Erzählen Sie uns mehr über das neue Manufakturzentrum und die modernen Fertigungsmethoden und -technologien."

CHRISTIAN KNOOP: "Unser neues Manufakturzentrum steht für das, was unsere Marke verkörpert: eine Kombination aus Technologie und Handwerkskunst. Genau das, was unser Gründer, der Amerikaner Florentine Ariosto Jones, suchte, als er vor 150 Jahren nach Schaffhausen kam. Er verband das amerikanische System der Uhrmacherei, welches weitaus technischer und industrialisierter war, mit der Handwerkskunst der Schweiz. Diese Kombination aus Technologie und Handwerk ist einzigartig bei IWC und ist im Manufakturzentrum auch für den Besucher erlebbar. Es ist nicht nur einer der grössten Fertigungsstandorte für Uhren in der Schweiz, es wurde auch so entworfen, dass der Besucher maximalen Einblick 
in die verschiedenen Entstehungsschritte einer IWC Uhr erhält."

BUCHERER: "Was schätzen Sie besonders an Ihrer Arbeit an Spezialeditionen – wie beispielsweise für Bucherer BLUE?"

CHRISTIAN KNOOP: "Das Schöne an so einer Editionsuhr ist, dass wir Designneuheiten umsetzen können, die in unserer Standardkollektion keinen Platz finden, uns kreativ viel Freude bereiten und zu einem schönen Ergebnis führen. Bucherer BLUE charakterisiert ein sehr frisches und ausdrucksstarkes Design. Das funktioniert als Spezialedition sehr gut. Die Kombination aus Weiss-Blau und einem blauen Textilband – wie bei unserer aktuellsten Zusammenarbeit – spricht für ein junges Produkt, für eine moderne, junge Interpretation des Klassikers der Portugieser Chronographen – einer unserer grössten Ikonen auf dem Markt."

BUCHERER: "Welche Werte teilen Sie mit Bucherer insbesondere, die hier im Fokus stehen?"

CHRISTIAN KNOOP: "Wir arbeiten seit vielen Jahren eng mit Bucherer zusammen. Bucherer ist einer unserer wichtigsten Retailer und ein hervorragender Partner. Dadurch können wir natürlich auch auf dem Vertrauen dieser Partnerschaft aussergewöhnliche Kreationen umsetzen." 

BUCHERER: "Für Bucherer BLUE interpretierten Sie die Portugieser neu. Welche Designelemente faszinieren Sie besonders an der ursprünglichen Kollektion?"

CHRISTIAN KNOOP: "Die Portugieser ist eine unserer ältesten Kollektionen und geht auf das Jahr 1939 zurück. Sie hatte einen speziellen Start, sie war damals eine der ersten Armbanduhren, die ein Taschenuhrwerk trug. Diese waren grösser, robuster und ganggenauer und wurden deshalb für anspruchsvolle Uhren eingesetzt – für einen Kunden in Portugal, der die Präzision eines Marinechonometers fürs Handgelenk suchte. Diese Kombination aus grossem Werk, einer sehr klaren Formensprache und hervorragender Ablesbarkeit verkörpert die Essenz von IWC. Starke Designcodes im Gehäusedesign, den Zeigern, der Skaleneinteilung und Ziffern: das sind die Designcodes der Portugieser und somit die Grundlage jeder neuen IWC Portugieser."

BUCHERER: "Es gibt eine einzigartige Verbindung zwischen IWC-Uhren und der Kunst des Geschichtenerzählens. Erzählen Sie uns mehr über das Erbe der Big Pilot-Kollektion."

CHRISTIAN KNOOP: "Die Fliegerlinie ist eine unserer ältesten Linien, sie geht zurück auf das Jahr 1936. Die Söhne des Inhabers von IWC, Ernst Jakob Homberger studierten in England und absolvierten dort den Pilotenschein. Sie überzeugten ihren Vater, eine professionelle Armbanduhr für Piloten zu kreieren. 
Aus dieser sehr persönlichen Geschichte wurde eine Erfolgsgeschichte von IWC, die in den Jahrzehnten danach tatsächlich Militäruhren für Piloten herstellte und später diese erstmalig in den 90er Jahren im Kontext der Luxusuhren präsentierte. Aber nicht nur die historischen Geschichten sind entscheidend, sondern auch die aktuell relevanten. Wenn zwei Abenteurer im Jahr 2019 in einer restaurierten Spitfire um die Welt fliegen, dann ist es nicht nur ein Verweis auf den Erfolg der früheren Jahre, sondern spielt im Hier und Jetzt. Dank moderner Technologie, sei es über Social Media oder Online-Tracking können Menschen in der ganzen Welt nun diesem Abenteuer folgen."

BUCHERER: "IWC ist bekannt für ikonische Uhren. Wie gelingt es Ihnen neue Uhren noch besser zu gestalten, ohne deren DNA zu verwässern?"

CHRISTIAN KNOOP: "Gerade beim Ewigen Kalender ist das auch technischer Natur. Diese Kalenderfunktion wurde für viele hundert Jahre vorprogrammiert und das rein mechanisch. Dank moderner Technologien und Keramikkomponenten im Automatikrad wurde er immer weiterentwickelt. Das hat neben der Begeisterung für das Technische eine fast poetische Komponente. Man erwirbt einen Funken Ewigkeit, eine Komplikation, die über das eigene Leben hinaus mechanisch programmiert wurde, Bestand hat und irgendwann an die nächste Generation weitergegeben wird."